Ihre E-Mail Adresse wurde auch gehackt? Eine Suchmaschine bringt Klarheit!

Hacker stehlen seit Jahren persönliche Daten - immer wieder sind darunter E-Mail-Adressen und Passwörter Hunderttausender Nutzer. Wer Angst um die Sicherheit seines E-Mail-Zugangs hat, kann auf einer Website nachforschen, ob er gehackt wurde.
Mit  "PwnedList"  lässt sich ganz einfach herausfinden, ob die eigene E-Mail-Adresse kompromittiert wurde. Du gibst hierzu einfach deine Mail-Adresse oder deinen Nutzernamen in die Suchmaske ein und klickst auf "Check". Es werden keinerlei Daten gespeichert oder weitergegeben, verspricht der Betreiber. Hinter "PwnedList" steht ein Team um Sicherheitsexperte Alen Puzic, diese Gruppe ist eigentlich als sehr seriös anzusehen.

Es sind bereits über 12,3 Millionen gehackte Zugänge in Datenbank

Ihre Informationen bezieht diiese Suchmaschine von Websites wie "Pirate Bay" und "PasteBin", wo Hacker immer wieder ihre erbeuteten E-Mail-Adressen veröffentlichen. So haben sich inzwischen über 12,3 Millionen kompromittierte E-Mail-Zugänge und Nutzernamen in der Datenbank angesammelt. Die Login-Informationen werden dort allerdings nicht gespeichert, um keine weiteren Hacker anzulocken. 

Verschlüsselung als Schutzmaßnahme möglich

Wer dem System dennoch nicht traut, der kann seine Daten selbst verschlüsseln und lediglich diese Informationen in die Suchmaske eingeben. Informationen dazu findet man auch auf der Webseite.

Im Zweifelsfall Passwort ändern und PC säubern

Da sämtliche zusätzlichen Daten (etwa Serverinformationen zu den Hackerangriffen) nicht gespeichert werden, kann "PwnedList" nur zeigen, ob eine E-Mail-Adresse gehackt wurde - nicht aber, wann, von wem und über welche Website. Zudem ist nicht sicher, dass ein Zugang nicht gehackt wurde, nur weil er in der Datenbank nicht auftaucht. Bei Zweifeln gilt in jedem Fall: Passwort ändern - und zwar auch bei allen anderen Diensten, wo es zum Einsatz kommt - und den PC mit einem aktuellen Antiviren-Programm gründlich durchsuchen.

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